Herzlich Willkommen

In den letzten fünf Jahren hat unser Grundstück doch ziemlich gelitten. Etliche Male ist hier Erde hin- und hergeschoben worden. Hier im Zeitraffer. Das erste Bild ist vom März 2011, das letzte von September 2015.

Das erste Mal waren wir im Herbst 2008 auf dem Gelände. Ziel: Grundstück für unser Holzhaus von Fullwood kaufen. Damals sah es noch sehr leer aus. Ausser einem Haus stand hier nichts und alles war schön geebnet. Keine Kuhlen von irgendwelchen Baggerfahrern – richtig verkaufsfreundlich.

Nach reiflicher Überlegung wollten wir dann doch das Grundstück auf der gegenüberliegenden Seite. Aber just in dem Moment kam der Verkäufer und hat uns wieder das oben gezeigte angeboten: er wollte dort Mieterhäuser bauen. Wir konnten uns lange nicht entscheiden, haben uns nicht gekümmert. Dann wurde bei uns vor der alten Mieterwohnung gebaut: hässlich und überteuert. Krach kam dazu – wir wollten weg. Weihnachten 2010 sind wir umgezogen, in besagte Mieterwohnung.

Nochmal ein Jahr später wollten wir dann endlich unser Grundstück kaufen. Wir waren bei den Vorbereitungen mit dem Notar – dann das:

Plötzlich hatten wir eine Abrißkante auf unserem nun frisch gekauften Grundstück. Wir waren ziemlich verärgert, konnten aber nichts machen, da wir den Kaufvertrag erst später abgeschlossen haben. Wir hätten ja auch nicht kaufen können. Das Ärgerliche: wir wollten unser Haus als richtiges Hang-Haus bauen: unten rein, oben raus. Der Hang sollte sich von hinten an das Haus angrenzen. Nun hatte wir ziemlich Sorge wegen der Stabilität und überlegten, wo wir das Haus nun hinstellen können. Das gekaufte Grundstück ist 750 qm gross. An die Strasse wollten wir es auch nicht… hmmm… Dann haben wir den Verkäufer kontaktiert und gefragt, was denn noch “etwas mehr” kosten würde. So kamen wir zum zweiten Grundstück, unser Spitzgrundstück. Nochmal ca 600 qm dazu. Vorteil: wir hatten den Baum gerettet und konnten unser Haus nun rechts in den Wendehammer planen.

Dann kam die grosse Zeit, in der wir gar keine Zeit für irgendwas mit Garten, Grundstück, Planung, Hausbau hatten. 2012 bis Anfang 2015 haben wir nur zugeguckt und erlaubt, Dinge auf unserem Grundstück zu tun.

Unser Nachbar wollte die Erde von oben nach unten befördern – über unser Grundstück.
Der gleiche Nachbar wollte eine weitere Stützwand aufstellen – Lagerung und Zufahrt über unser Grundstück.

Am Ende blib uns nichts anderes übrig, als den eigenen Garten in gleicher terrassierter Art zu gestalten: Die Rampe hatte uns alle anderen Möglichkeiten endgültig zerstört.